Arbeit mit in den Urlaub nehmen

Arbeit mit in den Urlaub nehmen
Umfragen ergeben, dass immer mehr Urlauber Ihre Arbeit auch in den schönsten Wochen des Jahres mitnehmen. Dabei ist der Urlaub zum Erholen da. Die Krankenkassen mahnen, dass zu wenige Arbeiter den Sommerurlaub zum Erholen nutzen und stattdessen liegengebliebene Aufgaben erledigen. Bereits jeder 5. nimmt Arbeit mit in den Urlaub und knapp 30 Prozent der Befragten sagten zudem, dass es ihr Job erfordere, ständig erreichbar zu sein.
Arbeit im Urlaub – Gefährliche Belastung für Körper und Psyche

Experten bestätigen, dass Urlaub und Erholung ein sehr wichtiger Bestandteil zwischen den Phasen des Arbeitsalltags darstellt und somit die Einhaltung auch im Interesse des Arbeitgebers ist. Der Urlaub sollte eine Gegenbewegung zum Arbeitsalltag sein – körperlich, aber auch psychisch. Häufig haben Betroffene Symptome wie starke Unruhe, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen. „Symptome wie diese können allgemein Anzeichen dafür sein, dass es einem gerade zu viel wird.

Klare Absprachen

Wer dennoch im Urlaub arbeiten muss, sollte mit dem Arbeitgeber die Zeiten klar regeln. Fragen Sie Ihren Vorgesetzten wieviel Erreichbarkeit wirklich von Ihnen erwartet wird. Rechtlich dürfen dienstliche Anrufe, eMails oder SMS ignoriert werden und das Smartphone ausgeschaltet bleiben. Aber dies ist leider für zahlreiche Arbeitnehmer keine realistische Option. Daher sprechen Sie unbedingt vor dem Urlaub alles Wichtige bezüglich der Übergabe, Ihrer Erreichbarkeit und Arbeitszeiten mit dem Arbeitgeber ab.

Zudem sollte das Arbeitsrecht beachtet werden, in dem genau aufgeführt ist, wieviel Arbeit während des Urlaubs überhaupt erlaubt ist.

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