Panettone

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Konditor Vigorito Palinuro Cilento

Panettone“ leitet sich ab von „Pan de Toni“? Die Legende erzählt, dass Toni, ein Küchenjungen von Ludovico il Moro, der Erfinder dieses typischsten Desserts der italienischen Tradition sei. Am Vorabend von Weihnachten, liess angeblich der Chefkoch der Familie  Sforza den Nachtisch für das Bankett des Herzogs anbrennen. Toni, der Küchenjunge, entschied daher, seine vobereitete Muter Hefe für sein Weihnachtsessen zu opfern, Er bearbeitete die Hefe mit Mehl, Eier, Zucker, Rosinen und kandierten Früchten, bis die Mischung des Hefeteigs sehr weich ist. Das Ergebnis war ein voller Erfolg, die Ludovico il Moro „Pan de Toni“ in Hommage an den Schöpfer nannte.

Der wahre Ursprung des Panettone liegt wohl im Mittelalter und der Usanza, Weihnachten mit einem reicheren Brot als dem alltäglichen zu feiern. Am Ende des fünfzehnten Jahrhunderts wurde im Hause des Herzogs Sforza ein Brauch zelebriert, bei dem am 24. Dezember am Abend ein großes Stück Holz am Kamin gelegt wurde und dazu drei große Weizenbrote  Weizen war zu dieser Zeit ein sehr wertvoller Rohstoff. Die Brote wurden in Scheiben geschnitten und an alle Gäste verteilt. 

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Panettone al Coccolato

Auch eine andere historische Realität unterstützt die Ableitung des Panettone aus dem großen Weihnachtsweizenbrot: bis zu 1395 durften alle Bäcker in Mailand nur zu Weihnachten Weizenbrot backen als Hommage an ihre Stammkunden. Die Gewohnheit, zu Weihnachten Weizenbrot zu essen ist daher sehr alt ist. Daher ist es kein Wunder, dass viele andere italienische und europäische Städte diese Gewohnheit das angereicherten Weihnachtsbrotes übernommen haber. Aber nur das Mailändische ist der echte Panettone.

 

Foto by: Pasticceria Vigorito

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